Unsere Stadtteile in Hannover-Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
Ahlem
Der westlichste Stadtteil des Bezirks, entstanden als Bauerndorf.
Für uns ist Ahlem der am weitesten entfernte Stadtteil des Bezirks: Über die Wunstorfer Landstraße und die Badenstedter Straße rechnen wir mit 12 bis 15 Minuten.
Türen und Schlösser in Ahlem: Der Stadtteil mischt Einfamilienhäuser aus der Nachkriegszeit mit modernen Neubauten, Reihenhäusern entlang des Fösse-Grünzugs und Altbauwohnungen. In den älteren Bestandsbauten – etwa an der Heisterbergallee – stecken häufig noch Zylinder aus den 1980er- und 1990er-Jahren ohne Bohrschutz. Solche Türen öffnen wir in der Regel besonders schonend, weil die Mechanik einfacher ist als bei modernen Hochsicherheitsschlössern. Gleichzeitig sind sie die Schwachstelle, über die wir bei einem Zylindertausch offen sprechen.
Orientierungspunkte, die jeder kennt: Ahlemer Rathausplatz, Willy-Spahn-Park, Ahlemer Holz.
Badenstedt
Südlichster Stadtteil des Bezirks und direkter Nachbar von Linden: Die Straße Am Ihlpohl markiert die Grenze zwischen Linden und Badenstedt und liegt nur wenige hundert Meter westlich unserer Fössestraße 22. Über die Badenstedter Straße, unsere direkte Anfahrtsroute, sind wir unter normalen Bedingungen in 10 bis 15 Minuten vor Ort.
Türen und Schlösser in Badenstedt: Drei Bauepochen treffen hier aufeinander. Im alten Dorfkern nahe dem Badenstedter Denkmal stehen Fachwerkhäuser, an der Badenstedter Straße Gründerzeitgebäude der Hannoverschen Schule mit rotem Backstein, und im Neubaugebiet Badenstedt-West moderne Einfamilienhäuser, oft mit Dreipunktverriegelung. Letztere sind technisch anspruchsvoller zu öffnen, gelingen mit dem richtigen Werkzeug aber in der Regel ebenfalls beschädigungsfrei. In den Genossenschaftshäusern und älteren Wohnblöcken finden wir dagegen regelmäßig Zylinder aus den 1980er-Jahren.
Orientierungspunkte: Badenstedter Markt, die „Grüne Mitte“, Badenstedter Denkmal.
Davenstedt
Mittlerer Stadtteil des Bezirks und historisch eng mit Linden verbunden: Davenstedt kam 1920 gemeinsam mit Linden zu Hannover.
Diese Verbindung ist bis heute praktisch: Die Davenstedter Straße führt von unserer Fössestraße direkt in den Stadtteil – ohne Umweg über Schnellwege, 10 bis 15 Minuten.
Türen und Schlösser in Davenstedt: Am Davenstedter Markt steht das Terrassenhochhaus – Mehrgeschosswohnungen der 1970er-Jahre mit klassischen Zylinderschlössern mittlerer Generation. In Davenstedt-West liegt eine große Reihenhaussiedlung vom Anfang der 1980er-Jahre mit soliden Stahltüren und Einsteckschlössern; viele haben noch die Originalzylinder aus der Bauzeit, ohne Bohrschutz. Im Alten Dorf stehen teils jahrhundertealte Fachwerkhäuser, bei denen es auf Feingefühl für die Bausubstanz ankommt.
Orientierungspunkte: Davenstedter Markt, St.-Johannes-Kapelle, TuS Davenstedt am Geveker Kamp.
Körtingsdorf – die Werkssiedlung von 1890
Körtingsdorf ist kein eigener Stadtteil, sondern ein historisches Quartier am nordöstlichen Rand von Badenstedt.
Eine Siedlung, gebaut von einer Fabrik: Für die Arbeiter ihrer Fabrik an der Badenstedter Straße errichteten die Brüder Körting ab 1890 eine eigene Siedlung mit rund 50 Doppelhäusern.
Was heute davon steht: Von den rund 50 Doppelhäusern sind nur noch zwei Gebäude im Original erhalten, sorgfältig restauriert, inmitten eines Wohngebiets mit Wohnblocks aus den 1960er-Jahren. Die Körting Hannover GmbH produziert bis heute an der Badenstedter Straße.
Für uns bedeutet das zwei Türgenerationen auf engem Raum: restaurierte Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert, bei der jede Spur zählt, und standardisierte Profilzylinder der 1960er-Jahre, meist ohne modernen Bohrschutz – schnell zu öffnen, aber auch schnell zu überwinden. Anfahrt über die Badenstedter Straße: 10 bis 15 Minuten. Verlässliche Orientierungspunkte sind die Körting-Fabrik und die Gebrüder-Körting-Schule.