Unsere Stadtteile in Hannover-Döhren-Wülfel
Döhren
Herzstück ist der Fiedelerplatz mit seinem Bauernmarkt, jeden Dienstag und Freitag.
Türen und Schlösser in Döhren: Im Gründerzeitviertel rund um Fiedelerplatz und Fiedelerstraße stehen Altbauten des späten 19. Jahrhunderts – massive Holztüren mit klassischen Zylinderschlössern, bei denen die Originalschlösser aus der Bauzeit sicherheitstechnisch längst überholt sind. Ganz anders die Leineinsel: Die exklusive Wohnsiedlung entstand ab 1980 auf einem ehemaligen Fabrikgelände und hat entsprechend moderne Metalltüren und Schließsysteme. An der Hildesheimer Straße kommen Mehrgeschosswohnungen dazu.
Anfahrt: rund 20 Minuten über den Ricklinger Korridor oder durch Waldhausen auf die Hildesheimer Straße, die Hauptverkehrsachse des Stadtteils.
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Wülfel
Lange Zeit Industrievorort Hannovers – der Bahnhof zog die Betriebe an. An der Hildesheimer Straße steht noch das denkmalgeschützte Eingangsportal der früheren Brauerei Wülfel, die Chemische Fabrik Wülfel produziert bis heute.
Türen und Schlösser in Wülfel: Entlang der Hildesheimer, Loccumer und Matthäikirchstraße prägen mehrgeschossige Mietshäuser der Gründerzeit um 1900 das Bild – schwere Haustüren, oft mit Einsteckschlössern der Bauzeit. Dazu kommen Nachkriegsbauten und Gewerbeobjekte, bei denen wir auch Hallentore und Nebeneingänge öffnen.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten über die Hildesheimer Straße.
Mittelfeld
Mittelpunkt ist der Rübezahlplatz mit dem Rübezahlbrunnen, der erste Marktplatz der Siedlung. An der Karlsruher Straße steht die Pagode des Klosters Viên Giác.
Türen und Schlösser in Mittelfeld: Kern ist die Constructa-Siedlung um Ahorn-, Garkenburg- und Pieperstraße – zwei- bis fünfgeschossige Wohngebäude im Constructa-Stil der frühen 1950er-Jahre mit den typischen Schlössern dieser Zeit. Daneben stehen Einfamilienhäuser Am Mittelfelde, in der Eichelkampstraße und der Sarstedter Straße, die nach der Zerstörung im Krieg auf ihren erhaltenen Kellermauern wieder aufgebaut wurden.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten über West- und Messeschnellweg (A37), von Norden über Garkenburgstraße oder Lehrter Platz.
Waldhausen
Ein Villenquartier, geprägt von Jugendstilvillen mit Fachwerktürmchen, großen Gärten und denkmalgeschützten Straßenzügen.
Türen und Schlösser in Waldhausen: Hier arbeiten wir am vorsichtigsten. Jugendstilbeschläge, historische Zylinderschlösser aus der Kaiserzeit, kunstvolle Eingangstüren mit Glasarbeiten und Holzschnitzereien – an solchen Türen zählt jede Spur. Beim Zylindertausch geht es darum, modernen Bohrschutz zu erreichen, ohne in die Originalsubstanz einzugreifen. Das lässt sich fast immer lösen, muss aber vorher besprochen werden.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten über Hildesheimer Straße oder Südschnellweg.
Seelhorst
Seelhorst liegt zwischen Süd- und Messeschnellweg im Norden und Osten, der Bahntrasse im Westen und dem Stadtfriedhof Seelhorst im Süden.
Türen und Schlösser in Seelhorst: Zwei klar getrennte Quartiere. Westlich des Messeschnellwegs der klassische Kern mit Einfamilienhäusern aus den 1960er-Jahren – große Gärten, ruhige Straßen, häufig noch die Originalzylinder. Östlich davon der Seelhorster Garten mit Stadtvillen ab etwa 2000 und entsprechend moderner Schließtechnik. In einem Stadtteil, in dem fast alle Eigentümer sind, ist ein Zylindertausch die Maßnahme mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten über den Südschnellweg.
Waldheim
Entstanden ist Waldheim ab 1900 als Beamtenkolonie im Döhrener Bruch.
Türen und Schlösser in Waldheim: An Liebrechts-, Waldheim- und Dittmerstraße stehen die zweigeschossigen Doppelhäuser aus der Gründungszeit ab 1900, dazwischen modernere Eigenheime. Entsprechend breit ist die Spanne der Schlossgenerationen – von der Bauzeit bis zur Mehrfachverriegelung.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten über Süd- und Messeschnellweg. Orientierungspunkt: das Gasthaus Bischofshol.
Döhrener Jammer – die frühere Arbeitersiedlung
Der Döhrener Jammer ist kein eigener Stadtteil, sondern eine Werkssiedlung mitten in Döhren.
Gebaut wurde sie ab 1869 in Etappen für die Arbeiter der Döhrener Wollwäscherei auf der Leineinsel: zuerst an der Werrastraße, später an Weser-, Ems- und Allerstraße, dazu im Osten die „Meisterwohnungen“ und an der Rheinstraße größere Wohnungen für die Beamten der Fabrik.
Ab 1981 wurden die Häuser einzeln an Private verkauft und nach und nach saniert.
Für uns bedeutet das eine unübersichtliche Mischung: In denselben Straßenzügen stehen sanierte Türen mit moderner Technik neben Elementen, die noch auf die Bausubstanz von 1869 zurückgehen. Ältere Zylinder ohne Bohrschutz sind in Häusern dieser Altersklasse eine bekannte Schwachstelle. Anfahrt: 15 bis 20 Minuten über die Hildesheimer Straße.
Messegelände, Expo Plaza und Hildesheimer Straße
Das Messegelände grenzt an Seelhorst. Zu Wohn- und Gewerbeadressen rund um das Gelände kommen wir rund um die Uhr, auch während der Messelaufzeiten. Innerhalb des gesicherten Geländes ist der Zugang von außen eingeschränkt.
Die Expo Plaza liegt im Osten, am Westhang des Kronsbergs die Expo-Siedlung, Ende der 1990er-Jahre als Niedrigenergiehäuser gebaut. Neubauten dieser Generation haben durchweg Mehrfachverriegelungen.
Die Hildesheimer Straße ist die Achse, die alles verbindet. Je nach Abschnitt wechselt die Bebauung: Gründerzeit und Jugendstil im nördlichen Teil Richtung Südstadt, denkmalgeschützte Villen bei Waldhausen, Gründerzeitbauten in der Döhrener Kernlage, Nachkriegs- und Gewerbebauten in Wülfel.