Unsere Stadtteile in Hannover-Nord
Nordstadt
Der einwohnerstärkste Stadtteil des Bezirks hat auch die größte Bandbreite an Türen. Drei Nordstadt-Gesichter treffen aufeinander: unsanierter Gründerzeit-Altbau mit WG-Struktur rund um Engelbosteler Damm und Schaufelder Straße, der ab 1985 sanierte Kernbereich mit Profilzylindern der 1980er- bis 2000er-Jahre, und die Villengruppe an der Callinstraße mit historischer Substanz und teils originaler Mechanik. Anfahrt: 10 bis 15 Minuten.
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Hainholz
Ein traditioneller Arbeiterstadtteil, dessen Ortsbild die VSM Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken prägen.
Türen und Schlösser in Hainholz: Drei Bestände liegen nebeneinander. Gründerzeitgebäude mit alter Substanz, das ab 1957 errichtete Wohngebiet zwischen Voltmerstraße und Fenskestraße mit standardisierten Türen und Schlosssystemen der 1970er- bis 1990er-Jahre, dazu neuere Bauten. In den Nachkriegsbauten fehlt den Zylindern regelmäßig der Bohrschutz.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten. Orientierungspunkte: die Voltmerstraße, das Kulturhaus, der S-Bahn-Halt Nordstadt am Rand des Stadtteils.
Vinnhorst
Bis zur Eingemeindung 1974 war Vinnhorst über Jahrhunderte eine Landgemeinde; der dörfliche Charakter ist geblieben.
Türen und Schlösser in Vinnhorst: Überwiegend Nachkriegsbestand und neuere Bausubstanz – gut zu öffnen, oft mit Schließtechnik aus den Jahrzehnten nach dem Krieg. Eigenen Charakter hat Friedenau am Kanal im Süden, zwischen Friedenauer Straße, Schulenburger Straße und Erlenweg: Das Gebiet gehörte bis 1974 noch zu Langenhagen und ist entsprechend eigenständig gewachsen.
Anfahrt: 20 bis 25 Minuten über die Schulenburger Straße. Orientierungspunkte: der Klinkerbau von Hans Poelzig an der Beneckeallee nahe der Kanalbrücke und der Skulpturenpfad am Mittellandkanal.
Brink-Hafen
Kein Wohnquartier, sondern ein Industriestandort am Mittellandkanal: Unter dem Dach der Hafen Hannover GmbH sind hier rund 30 Betriebe ansässig – Recycling, Stahlhandel, Logistik, Aluminiumschmelze.
Türen und Schlösser im Brinker Hafen: Gewerbeobjekte sind anders gebaut als Wohnhäuser. Schwere Stahltüren, verzinkte Rolltore, Lagerhalleneingänge mit Industrieschlössern, Containerbüros, Einfahrtstore und Schrankenanlagen. Häufig hängt dahinter eine Schließanlage, bei der ein einzeln getauschter Zylinder das ganze System stört.
Der zweite Unterschied ist die Uhr. In Produktion und Logistik heißt ein blockiertes Einfahrtstor: LKW stehen, Lieferungen warten, die Schicht steht still. Deshalb fahren wir auch nachts und am Wochenende – 20 bis 25 Minuten über die Vahrenwalder Straße und die Kanalbrücke, dann Am Brinker Hafen.
Der Georgengarten – Adressen am Rand der Nordstadt
Der Georgengarten grenzt an die Nordstadt: ein englischer Landschaftspark mit dem Wallmodenschloss und dem Leibniztempel, im Norden flankiert von der Herrenhäuser Allee, die bis zum Großen Garten führt.
Für uns ist der Georgengarten vor allem eine Adresse mit Eigenheiten: Die Wohnhäuser ringsum sind Altbau und Nachkriegsbau, teils saniert, teils im Originalzustand – von der Gründerzeit-Tür bis zum modernisierten Sicherheitszylinder. Die Haltestelle Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum an den Linien 4 und 5 ist der verlässlichste Orientierungspunkt, weil Hausnummern am Parkrand schwer zu finden sind.
Warum die Anfahrtszeiten in diesem Bezirk so weit auseinanderliegen
Zwischen der Nordstadt und dem Brinker Hafen liegen nur wenige Kilometer, aber eine Viertelstunde Fahrzeit. Das liegt am Mittellandkanal: Er trennt den nördlichen Teil des Bezirks vom Rest, und über ihn führen nur wenige Brücken. Nordstadt und Hainholz erreichen wir südlich davon in 10 bis 20 Minuten, Vinnhorst und Brink-Hafen nördlich davon in 20 bis 25.
Praktisch heißt das: Nennen Sie beim Anruf die Straße, nicht nur den Stadtteil. Zwischen einer Adresse an der Voltmerstraße und einer an der Beneckeallee liegen zwei verschiedene Routen – und wir nennen Ihnen lieber vorab eine ehrliche Zeit, als eine schöne, die wir nicht halten.