Unsere Stadtteile in Hannover-Mitte
Mitte
Von der gewachsenen Altstadt blieben nach 1943 die Marktkirche, das Alte Rathaus und einige Fachwerkhäuser – der Rest ist Wiederaufbau und jüngere Bebauung.
Türen und Schlösser in Mitte: Kein anderer Stadtteil mischt so viele Nutzungen. Wohnungstüren in den Altbauten des Warmbüchenviertels, Ladentüren in der Altstadt, Bürozugänge mit modernen Sicherheitsschließsystemen an Friedrichswall und Aegidientorplatz, Kellerzugänge in Geschäftshäusern, Hoteltüren mit Kartensystem rund um den Hauptbahnhof. Rund um den Raschplatz überwiegen Nachkriegs- und 1970er- bis 1990er-Bauten mit Standard-Profilzylindern. Anfahrt: 10 bis 12 Minuten.
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Calenberger Neustadt
Entstanden im 17. Jahrhundert als Stadterweiterung jenseits der Leine; Orientierungspunkte im Quartier sind die Neustädter Hof- und Stadtkirche und die Basilika St. Clemens.
Türen und Schlösser in der Calenberger Neustadt: Die Kriegszerstörung war nahezu vollständig, entsprechend dominiert der Wiederaufbau der 1950er- und 1960er-Jahre – dazwischen erhaltene Altbauten, neuere Ergänzungen und umgebaute Industriegebäude. Für uns sind das drei verschiedene Aufgaben: Massive Holztüren in historischen Gebäuden verlangen andere Technik als leichte Metalltüren im Nachkriegsbau, und moderne Wärmedämmtüren wieder eine andere. Die hohe Wohndichte und die vielen Wechsel im studentischen Umfeld machen den Zylindertausch nach dem Einzug hier besonders sinnvoll.
Anfahrt: rund 12 Minuten, für uns der nächstgelegene Stadtteil des Bezirks. Orientierungspunkte: Königsworther Platz, Goetheplatz, das Niedersächsische Landesarchiv.
Oststadt
Ab 1870 formte die Gründerzeit hier Stadtvillen, Jugendstilhäuser und breite Boulevards, besonders an der Bödekerstraße. Der östliche Teil blieb weitgehend erhalten.
Zwei Bestände stehen sich gegenüber. Im Osten – Bödekerstraße, Volgersweg, Lüerstraße – Gründerzeit und Jugendstil mit historischen Beschlägen, teils original aus der Erbauungszeit. Im Westen rund um Lister Meile und Hamburger Allee der Wiederaufbau: solide Mehrfamilienhäuser mit standardisierten Türsystemen der 1950er- bis 1970er-Jahre, dazu das Bredero-Hochhaus mit modernen Zugangssystemen. Anfahrt: 12 bis 16 Minuten über die Celler Straße oder den Moltkeplatz.
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Zoo
Das Villenviertel des Bezirks, benannt nach dem Erlebnis-Zoo; daneben liegen der Stadtpark und das Hannover Congress Centrum.
Türen und Schlösser im Zooviertel: Herrschaftliche Einzel- und Stadtvillen der Kaiserzeit an Bristoler Straße, Plathnerstraße und Gneisenaustraße, teils denkmalgeschützt. An Seelhorststraße und Fritz-Behrens-Allee mehrgeschossige Jugendstil- und Altbauhäuser der Jahrhundertwende, dazu jüngere Wohneinheiten in historischen Hüllen. Wo noch der Originalzylinder sitzt, fehlt der Bohrschutz – bei denkmalgeschützter Substanz die heikelste Kombination, weil jede Spur sichtbar bleibt.
Anfahrt: 12 bis 16 Minuten. Im Osten grenzt der Stadtteil an die Eilenriede. Bei Adressen am Waldrand hilft ein Orientierungspunkt am Telefon mehr als die Hausnummer.
Die Altstadt – Fachwerk zwischen Nachkriegsbauten
Die Luftangriffe vom Oktober 1943 vernichteten rund neunzig Prozent der historischen Bausubstanz. Ende der 1950er-Jahre wurden über das Stadtgebiet verstreute Fachwerkhäuser abgetragen und in der Altstadt neu aufgebaut. Das älteste erhaltene Fachwerkhaus, Burgstraße 12 von 1566, steht heute zwischen Nachkriegsbauten.
Orientierungspunkte sind der Marktplatz mit Altem Rathaus und Marktkirche sowie der Ballhof am Ballhofplatz.
Für die Tür heißt das: kein Standard. Ein Wohnungseingang im Fachwerkbau von 1566 verlangt anderes Vorgehen als ein Bürozugang im Sanierungsbau von 1963 oder eine Ladentür in der Gastronomie am Ballhofplatz. Wir schauen zuerst, erklären kurz, fangen dann an – und nehmen uns bei historischer Substanz bewusst mehr Zeit. Anfahrt: 10 bis 12 Minuten.
Das Kreuzkirchenviertel – autofreies Wohnen aus dem Wiederaufbau
Rund um die Kreuzkirche entstand ab 1950 auf den Trümmern eine neu geplante Wohnanlage: zwei- bis dreistöckige Häuserzeilen zwischen Grünanlagen und privaten Gärten, ein fünfstöckiger Bau als Lärmschutz zur Straße, innerhalb des Viertels nur Fußwege. Dazu kommen Läden in der Knochenhauerstraße.
Für die Tür heißt das: eine der wenigen Innenstadtlagen mit einer einzigen Bauepoche. Die Türen stammen aus dem Wiederaufbau 1950/51 – wo nie modernisiert wurde, sitzt entsprechend alte Mechanik. Praktisch relevant ist außerdem, dass wir nicht vor die Haustür fahren können: Im Viertel gibt es nur Fußwege. Nennen Sie beim Anruf Hauszeile und Aufgang, dann kommen wir vom richtigen Zugang aus.
Kröpcke, Ernst-August-Platz und die Ebene minus eins
Der Kröpcke liegt am Übergang zwischen Altstadt und Hauptbahnhof, davor der Ernst-August-Platz als Bahnhofsvorplatz. Eine Ebene tiefer verläuft die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, rund 700 Meter Einkaufspassage vom Kröpcke unter dem Hauptbahnhof hindurch zum Raschplatz.
Weitere Orientierungspunkte sind der Aegidientorplatz mit der Ruine der Aegidienkirche und das Steintor mit dem Anzeiger-Hochhaus.
Für uns heißt das: In diesem Kern liegen Wohnungstüren, Bürozugänge, Ladentüren und Hoteltüren dicht beieinander, teils oberirdisch, teils auf Ebene minus eins. Nennen Sie am Telefon nicht nur die Adresse, sondern auch die Nutzung – eine Wohnungstür im Altbau an der Georgstraße und ein Bürozugang mit Schließanlage sind zwei verschiedene Einsätze. Anfahrt: 10 bis 12 Minuten.