Unsere Stadtteile in Hannover-Buchholz-Kleefeld
Groß-Buchholz
Der größte Stadtteil des Bezirks – mit großer Spannweite: Um den Kapellenbrink steht der historische Dorfkern mit Fachwerkhöfen, wenige Minuten entfernt liegen die Medizinische Hochschule und das Fraunhofer-Institut mit ihren Büro- und Forschungsgebäuden.
Türen und Schlösser in Groß-Buchholz: Die Bandbreite reicht vom Fachwerkhaus des 17. Jahrhunderts bis zum Hochhaus der 1970er-Jahre. Im Dorfkern rund um den Groß-Buchholzer Kirchweg und die Pinkenburger Straße finden wir historische Eingangskonstruktionen mit Originalschlössern aus der Bauzeit – schonend zu öffnen, aber sicherheitstechnisch längst überholt. Im Roderbruchgebiet und entlang der Karl-Wiechert-Allee sind es dagegen Geschossbauten mit standardisierten Profilzylindern.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten je nach Adresse, über Innenstadt und Podbielskistraße oder Karl-Wiechert-Allee. Ein Hinweis für Forschungseinrichtungen: Für gesicherte Bereiche innerhalb von MHH oder Fraunhofer sind die internen Sicherheitsdienste zuständig – wir kommen zu Büros, Nebeneingängen und Wohnadressen im Umfeld.
Orientierungspunkte: Kapellenbrink, der Dorfplatz und die Windmühle am Mittellandkanal.
Kleefeld
Mehrere Bauepochen auf engem Raum, und man sieht jeder Straße an, aus welcher sie stammt: großbürgerliche Villen ab 1894 rund um die Fichtestraße und die Petrikirche, ab 1928 die Gartenstadt Kleefeld als Landhausviertel und nördlich der Bahnlinie die kompakten Bauten der ersten Kleefelder Baugenossenschaft.
Türen und Schlösser in Kleefeld: In den Gründerzeithäusern der Fichte- und Kaulbachstraße stecken oft noch klassische Einsteckschlösser mit Bartschlüssel oder frühe Zylinderschlösser – beide mit dem richtigen Werkzeug sehr gut zu öffnen. Sagen Sie am Telefon einfach, ob Ihr Schlüssel ein Bart- oder ein Zylinderschlüssel ist, dann kommen wir passend ausgerüstet. In der Gartenstadt und den Genossenschaftsbauten treffen wir auf Nachkriegs-Einsteckschlösser, in modernisierten Objekten auf Mehrpunktverriegelungen. Fehlender Bohr- und Ziehschutz ist in den historischen Beständen die häufigste Schwachstelle.
Anfahrt: rund 20 Minuten über die Hans-Böckler-Allee, die direkt in den westlichen Teil führt. Von dort erschließen die Kirchröder Straße als Lebensader, die Ebellstraße in der Gartenstadt und die Bernhard-Rehkopf-Straße bei den Genossenschaftshäusern den ganzen Stadtteil.
Orientierungspunkte: der Pferdeturm am westlichen Rand, direkt an der Eilenriede und am Eisstadion, sowie der Kantplatz.
Heideviertel
Ein ruhiges Wohnquartier, die frühere Siedlung „Osterfeld“. Die Straßen tragen fast durchweg Ortsnamen aus der Lüneburger Heide – etwa Gifhorn, Soltau, Fallingbostel oder Walsrode.
Türen und Schlösser im Heideviertel: Die Siedlung entstand im Zweiten Weltkrieg und wurde danach stark erweitert; der große Bauboom lief von 1969 bis 1986. Das prägt den Bestand bis heute: überwiegend Eigenheime mit den typischen Einsteckschlössern und Zylindern dieser Ära. Die lassen sich in aller Regel sehr gut beschädigungsfrei öffnen – haben aber weder Bohr- noch Ziehschutz. Wo seither nicht nachgerüstet wurde, ist ein neuer Zylinder die günstigste wirksame Maßnahme, oft auch für die Gebäudeversicherung relevant.
Anfahrt: rund 20 Minuten über den Messeschnellweg (A37) bis zur Karl-Wiechert-Allee, der westlichen Grenzstraße des Viertels. Direkt am südlichen Rand liegt der Hermann-Löns-Park.
Philosophenviertel – Gründerzeit und Jugendstil
Das Philosophenviertel ist kein eigener Stadtteil, sondern ein Quartier im westlichen Kleefeld – und architektonisch das anspruchsvollste im ganzen Bezirk.
Mittelpunkt ist die Petrikirche am Dörriesplatz. Um sie herum stehen Gründerzeit- und Jugendstilvillen an Kantstraße, Hegelstraße, Spinozastraße, Schellingstraße und Schopenhauergasse.
Warum das für eine Türöffnung zählt: Eingangstüren aus Gründerzeit und Jugendstil haben andere Schloss- und Zargentypen als jeder Neubau, sind teils noch mit den Originalanlagen bestückt und im Material empfindlich. Hier arbeiten wir langsamer und erklären vorher, was wir tun. Wo modernisiert wurde, sind ein Zylinder mit Bohrschutz und ein solider Sicherheitsbeschlag die wirksamste Vorsorge.
Anfahrt: 18 bis 22 Minuten – am kürzesten zur Kantstraße, zur Fichtestraße und zum Kantplatz, am längsten in den östlichen Bereich um die Schopenhauergasse und die Kirchröder Straße.