Unsere Stadtteile in Hannover-Südstadt-Bult
Südstadt
Drei Bauepochen liegen übereinander. Vor 1914 Gründerzeit und Jugendstil an Hildesheimer Straße, Stolzestraße und rund um den Stephansplatz – Altbauten mit hohen Decken, Stuck und historischen Beschlägen. In den 1920er- und 1930er-Jahren die vier- bis fünfstöckigen Klinkerbauten, die heute das Bild prägen. Dazu frühe Hochhäuser wie das Glückauf am Geibelplatz 5 und das Wohnhochhaus in der Oesterleystraße 5, beide von 1928. Anfahrt: 13 bis 16 Minuten.
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Bult
Ein kleiner, grüner Stadtteil: im Nordwesten der Braunschweiger Platz, im Osten der Übergang zur Eilenriede, im Süden der Bischofsholer Damm als Hauptachse. Dazu kommt das Landschaftsschutzgebiet Alte Bult.
Türen und Schlösser in Bult: Ein Stadtteil der Reihenhäuser und gepflegten Eigenheime. Die Spanne reicht von der original erhaltenen Haustür aus der Entstehungszeit der Siedlung – vielfach noch mit Zylindern aus den 1960er- und 1970er-Jahren – bis zur modernisierten Sicherheitstür mit Mehrpunktverriegelung. Wo noch die alte Mechanik sitzt, fehlt der Bohrschutz; dort lohnt ein Zylindertausch.
Anfahrt: 15 bis 18 Minuten über den Bischofsholer Damm. Orientierungspunkte: der Braunschweiger Platz, die Janusz-Korczak-Allee am Kinderkrankenhaus, die Tierärztliche Hochschule und die Alte Bult.
An der Tiefenriede – Klinkerbauten der Zwischenkriegszeit
Ihr heutiges Gesicht bekam die Tiefenriede in der Weimarer Republik: ganze Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern und Klinkerfassaden.
Für die Tür heißt das: Gründerzeit spielt hier kaum eine Rolle, der Bestand ist Backstein der Zwischenkriegszeit. Die Klinkerfassaden an Stephansplatz, Bertha-von-Suttner-Platz und Geibelplatz sind als Kulturdenkmale eingetragen – jede unnötige Spur an Zarge oder Beschlag ist dort dauerhaft sichtbar, weshalb wir langsamer arbeiten und vorher erklären, wie wir vorgehen. Besonders häufig gerufen werden wir zu Keller- und Erdgeschosstüren, in denen oft noch die ältesten Schlösser des Hauses stecken. Anfahrt: 15 bis 17 Minuten über den Altenbekener Damm.
Wohnen am Maschsee
Rund um das Seeufer prägen Gründerzeithäuser und Klinkerbauten der 1920er-Jahre das Bild – dieselbe Mischung wie in der übrigen Südstadt. Orientierungspunkt am Nordufer ist das Sprengel Museum. Anfahrt zum Nordufer: 13 bis 16 Minuten.