Unsere Stadtteile in Hannover-Vahrenwald-List
List
Türen und Schlösser in der List: Die Gründerzeit dominiert – repräsentative Bürgerhäuser des späten 19. Jahrhunderts an Kollenrodtstraße, Bödekerstraße und Sedanstraße, mit großen Wohnungen, breiten Türen und Schlossrahmen, an denen über die Jahrzehnte mehrfach nachgerüstet wurde. Daneben steht die Siedlung Im Kreuzkampe mit ihrer gut erhaltenen Backsteinarchitektur der Zwischenkriegszeit.
Anfahrt: 13 bis 17 Minuten. Orientierungspunkte: der Lister Platz und die Lister Meile mit den Stationen Sedanstraße und Lister Platz.
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Vahrenwald
Vahrenwald ist von Industrie und früheren Kasernen geprägt. Die roten Backsteinbauten der ehemaligen Kavalleriereitschule an der Dragonerstraße dienen heute als Veranstaltungsort und Firmensitz, das frühere Kaserneninnengelände ist der Vahrenwalder Park.
Türen und Schlösser in Vahrenwald: Im südlichen Teil Richtung Innenstadt Gründerzeit-Mehrfamilienhäuser in Blockrandbebauung mit begrünten Innenhöfen. Rund um Jahnplatz, Philipsbornstraße und Dragonerstraße die genossenschaftlichen Wohnanlagen der 1920er-Jahre – solide, groß, gepflegt, mit Einsteckschlössern und Profilzylindern aus ganz unterschiedlichen Jahrzehnten, teils original, teils modernisiert.
Anfahrt: 12 bis 16 Minuten über die Vahrenwalder Straße. Orientierungspunkte: der Vahrenwalder Platz, das Vahrenwalder Bad und der Jahnplatz, auf dem mittwochs Markt ist.
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Das Pelikanviertel – Wohnen und Arbeiten im früheren Werk
Das Pelikanviertel liegt an der Podbielskistraße auf dem früheren Werksgelände von Pelikan, einem U-förmigen Bau von 1906 mit roter Backsteinfassade. Nachdem das Unternehmen den Standort 1989 aufgegeben hatte, wurden die denkmalgeschützten Backsteingebäude saniert und durch Neubauten ergänzt. Seit 1993 liegen hier Büros, Wohnungen, Hotels, Gastronomie und Einzelhandel nebeneinander.
Für uns heißt das: kein Standard. Wohnungen liegen sowohl in sanierten Fabrikgebäuden als auch in Neubauten, dazu kommen Bürozugänge, Hoteltüren und Tiefgaragenzufahrten – historische Eingänge mit nachgerüsteten Zylindern neben aktuellen Sicherheitssystemen. Nennen Sie beim Anruf Gebäude und Aufgang, das Quartier ist verschachtelter, als es von der Straße aussieht. Anfahrt: 13 bis 17 Minuten, Haltestelle Pelikanstraße an der Linie 6.
Die Podbielskistraße – 5,2 Kilometer Baugeschichte
Die „Podbi“ ist 5,2 Kilometer lang, vierspurig und wird von drei Stadtbahnlinien begleitet. Am innerstädtischen Anfang, direkt am Lister Platz, steht das ehemalige Verwaltungsgebäude von Bahlsen, ein denkmalgeschützter Jugendstilbau.
Weiter stadtauswärts liegt die Liststadt, eine denkmalgeschützte Wohnanlage in Zeilenbauweise aus den Jahren 1929 bis 1931, die bis heute bewohnt ist.
Für die Tür heißt das: Auf einer einzigen Straße durchfahren wir vier Bauepochen – Gründerzeit und Jugendstil am Anfang, die denkmalgeschützte Liststadt in der Mitte, umgenutzte Industriegebäude und moderne Büro- und Wohnbauten stadtauswärts. Die Hausnummer sagt uns damit mehr über Ihr Schloss als der Stadtteilname. Anfahrt: 13 bis 16 Minuten.
Die Vahrenwalder Straße – Hannovers nördliche Ausfallachse
Die Vahrenwalder Straße ist die wichtigste nördliche Ausfallstraße der Stadt: mehrspurig, von den Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 begleitet, mit Continental-Gebäuden auf der einen und Wohnhäusern auf der anderen Seite.
Für die Tür heißt das: Die Bebauung staffelt sich nach Norden. Im südlichen Abschnitt Gründerzeit-Mehrfamilienhäuser aus dem späten 19. Jahrhundert, in der Mitte Nachkriegsbauten, im nördlichen Abschnitt modernere Gebäude. Jede dieser Zonen hat ihre eigene Schlossgeneration. Anfahrt: 12 bis 16 Minuten je nach Hausnummer – die Straße ist lang.