Unsere Stadtteile in Hannover-Ricklingen
Ricklingen
Der namensgebende Stadtteil des Bezirks. Orientierungspunkt im alten Dorfkern ist die Edelhofkapelle.
Drei Bauphasen liegen hier dicht beieinander: der alte Dorfkern um die Düsternstraße mit Altbauten und Gründerzeithäusern, das Wiederaufbaugebiet um Ricklinger Stadtweg und August-Holweg-Platz mit Mehrfamilien- und Reihenhäusern, dazu neuere Wohnlagen Richtung Kiesmasch. Anfahrt: 10 bis 15 Minuten.
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Oberricklingen
Als Arbeitersiedlung für das benachbarte Linden entstanden, heute ein bürgerliches Wohngebiet.
Türen und Schlösser in Oberricklingen: Der Stadtteil zerfällt in zwei Hälften. Im Nordosten stehen Nachkriegsgebäude, in denen häufig noch Profilzylinder ohne Bohrschutz sitzen – die bekannteste Schwachstelle im Bestand. Im Westen und Süden überwiegen Reihen- und Einfamilienhäuser mit deutlich moderneren Türsystemen. Wer weiß, in welchem Teil er wohnt, spart uns beim Anruf eine Rückfrage.
Anfahrt: 15 bis 20 Minuten über den Ricklinger Stadtweg oder die Wallensteinstraße. Orientierungspunkte: der Wochenmarkt an der Wallensteinstraße, die Martin-Luther-Schule, die St.-Augustinus- und die St.-Thomas-Kirche.
Mühlenberg
Mühlenberg wurde ab 1963 als moderner Stadtteil im Grünen am südwestlichen Stadtrand geplant.
Türen und Schlösser in Mühlenberg: Eine Planung aus einem Guss heißt auch: eine Schlossgeneration aus einem Guss. In den Hochhausblöcken – etwa am Ossietzkyring – steckt vielfach noch Technik aus den 1970er-Jahren, ohne Bohrschutz und ohne Ziehschutz. Wo saniert wurde, sitzen heute Profilzylinder neuerer Bauart. Der Unterschied ist von außen nicht zu sehen, für die Öffnung aber entscheidend.
Anfahrt: 15 bis 18 Minuten über den Ricklinger Stadtweg. Orientierungspunkt: der Mühlenberger Markt.
Wettbergen
Der südwestliche Endpunkt Hannovers, mit einem alten Dorfkern und Wohnsiedlungen aus den 1970er- bis 1990er-Jahren.
Türen und Schlösser in Wettbergen: Hier gibt es drei klar getrennte Bestände. Im dörflichen Kern östlich der B217 ältere Bausubstanz mit entsprechend alter Mechanik. Im Osten viergeschossige Mehrfamilienhäuser aus den 1970er-Jahren, überwiegend Genossenschaftsbestand mit einheitlicher Schließtechnik. Und westlich der Bundesstraße die Reihenhaussiedlung Wettbergen-West aus den 1980er- und 1990er-Jahren – eine geschlossene Bauepoche mit entsprechend einheitlichen Zylindern.
Anfahrt: 15 bis 19 Minuten, für Wettbergen-West über die B217. Orientierungspunkte: die Johannis-Kirche im Dorfkern, das Wettberger Holz, der Tönniesberg und die Hamelner Chaussee.
Bornum
Ein kleiner, ruhiger Stadtteil in grüner Lage, rund vier Kilometer von der Innenstadt entfernt – ohne Einzelhandel im Wohngebiet.
Für uns ist vor allem die Geografie relevant: Das Wohngebiet liegt westlich der Bornumer Straße, eingeschlossen von Bahnlinien im Norden und Westen und der Bückeburger Allee im Süden. Für den Autoverkehr gibt es eine einzige Zufahrt – über die Straße Im Dorfe. Wer das nicht weiß, fährt Umwege; wir fahren über den Deisterplatz auf die Bornumer Straße und sind in 10 bis 15 Minuten da.
Türen und Schlösser in Bornum: Überwiegend Wohngebäude der Nachkriegszeit und der Jahrzehnte danach, an der Straße Im Dorfe und den Querstraßen. Zylinderschlösser klassischer Bauart sind Standard – gut zu öffnen, aber häufig ohne den Bohrschutz heutiger Modelle. Gerade bei wenig Durchgangsverkehr wird das Einbruchsrisiko oft unterschätzt: Ruhige Lagen sind für Täter eher attraktiv als abschreckend.
Vom Dorf zur Großsiedlung – fünf Bauepochen auf engem Raum
Im Stadtbezirk Ricklingen liegen auf wenigen Kilometern ein mittelalterlicher Dorfkern, eine Arbeitersiedlung der Kaiserzeit, der Wiederaufbau der 1950er-Jahre, eine durchgeplante Großsiedlung der 1960er- und 1970er-Jahre und Reihenhausquartiere der 1980er- und 1990er-Jahre.
Jede dieser Epochen hat ihre eigene Schließtechnik hinterlassen: Buntbartschlösser und alte Einsteckschlösser im Dorfkern, einfache Zylinder in den Nachkriegsbauten, die Standardzylinder der 1970er-Jahre in den Hochhäusern, moderne Profilzylinder in den Reihenhaussiedlungen. Wer beim Anruf sagt, aus welchem Jahrzehnt sein Haus ungefähr stammt, verkürzt den Einsatz spürbar.
Das Gewerbegebiet am Tönniesberg
Am Tönniesberg, zwischen Ricklingen und Wettbergen, liegt eines der größeren Gewerbegebiete im Hannoveraner Südwesten – mit dem Großmarkt, der Brotfabrik und zahlreichen weiteren Betrieben.
Gewerbetüren funktionieren anders als Wohnungstüren: Hallentore, Nebeneingänge, Bürotrakte und Betriebsgebäude haben eigene Verriegelungen und oft eine Schließanlage dahinter, bei der ein einzelner getauschter Zylinder das ganze System stört. Wir öffnen und sichern gewerbliche Objekte rund um die Uhr und beraten vorab, wenn mehrere Türen zusammenhängen – ein Mitarbeiterwechsel ist im Betrieb kein Notfall, sondern ein planbarer Vorgang.